Mein bester letzter Sommer

Autorin: Anne Freytag
Mein bester letzter Sommer von Anne Freytag hat mich tief berührt und vor allem die Augen geöffnet, dass das Leben wirklich zu kurz ist und man seine Träume auch ab und an leben sollte.
Alles beginnt mit einer U-Bahnfahrt, bei welcher Tessa einen Jungen sieht, der ihr auf den ersten Blick den Atem raubt. Natürlich traut sie sich noch nicht ihn anzusprechen, aber alles kommt anders als gedacht. 

Leider auch im negativen Sinne, Tessa leidet unter einer unheilbaren Krankheit und zieht sich immer mehr und mehr zurück, denn sie weiß, dass sie den Sommer wohl nicht mehr überleben wird. Auch ihre Anfälle werden immer schlimmer, doch sie versucht diese so weit es geht zu verstecken und wird ihrer Familie gegenüber immer verschlossener.
Eines Abends hat ihr Vater ein Essen geplant mit einem alten Freund und auch Tessa soll hieran teilnehmen. Als es dann noch einmal klingelt und Oskar durch die Tür kommt, erstarrt Tessa, denn Oskar ist der Junge aus der U-Bahn. Doch nicht nur Tessa erinnert sich an ihn, auch Oskar erkennt Tessa wieder und will sie richtig kennen lernen. 

Doch für ein richtiges Kennenlernen bleibt ja eigentlich keine Zeit mehr. Tessa öffnet sich Oskar immer mehr und mehr und erzählt ihm auch von ihrer unheilbaren Krankheit. Um die Zeit mit Tessa, der Krabbe, wie Oskar sie auch gern nennt, noch zu genießen reist er kurzerhand mit ihr nach Italien und die beiden verbringen dort ein paar wunderbare Wochen. 

Die zwei verlieben sich ineinander und auch Tessas großer Wunsch von der Liebe erfüllt sich noch, bevor ihr letzter Sommer dann auch anbricht und abrupt endet. 

Ich war von dem Buch wirklich hingerissen. So viel Emotionen und vor allem dieser eine Funken Hoffnung, überlegt Tessa vielleicht doch? Ich persönlich habe einiges aus dem Buch mitgenommen: lebe dein Leben, mach was daraus,  trau dich was und vor allem; lass dir nicht alles gefallen. Tessa ist ein wunderbarerer Charakter, kämpferisch, nachdem sie Oskar an ihrer Seite hat und man gewinnt beide einfach unheimlich lieb. 
  • Fazit: Natürlich ist das Buch, wie der Titel auch schon ahnen lässt, sehr traurig und ich gestehe, dass ich Rotz und Wasser geheult hab. Allerdings eine sehr schöne Erzählweise, sehr verständlich geschrieben und so gefühlvoll, so etwas habe ich selten gelesen. Ich bin von diesem Buch einfach nur begeistert und kann es jedem ans Herz legen, der einmal in seinem Leben an sich zweifelt oder in ein Loch rutscht. Dieses Buch baut einen irgendwie auf und vor allem öffnet es einen die Augen für die wichtigen Dinge im Leben.  


Eure Lilith-die-Buecherhexe

Kommentare:

  1. Hallo liebe Lilith! 🙂

    Ich habe „Mein bester letzter Sommer“ kürzlich erst gelesen und vorhin rezensiert und ich hoffe, es ist für dich okay, dass ich deine Rezension in meiner unter der Überschrift “Weitere Rezensionen zu vorgestelltem Buch” verlinkt habe? Falls nicht, melde dich einfach kurz bei mir und ich lösche dich wieder raus, ja? 😉 Hier der Link: Mein bester letzter Sommer - Anne Freytag.

    Alles Liebe ♥,
    Janine

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    1. Hallo liebe Janine,

      Nein natürlich ist es für mich okay und ich freue mich sehr darüber ^^ Ich lese mir natürlich auch gern mal deine Rezi durch.

      Liebe Grüße
      Lilith

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